ScusiBlog

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Feb 28, 2010 - 2 minute read - Kommentar Politik

Das wahre Gesicht der FDP: Heute bei ACTA

Es wird ja schon lange vermutet das unter dem Deckmantel des ACTA Abkommens das Internet so wie wir es kennen zerstört werden soll. Und wisst ihr wer uns weiter von den Details die da diskutiert werden fernhalten will?

Ratet mal, die FDP, oder besser gesagt das Wirtschaftsministerium - was wiederum dem Herrn Brüdele von der FTP FDP untersteht ist gegen mehr Transparenz bei den ACTA Verhandlungen, berichtet Netzpolitik.

Der kanadische Professor Michael Geist hat in seinem Weblog eine Liste der Transparenzgegner bei den ACTA Verhandlungen veröffentlicht.

Beim Datenbrief, über den anscheinend die CDU bereits ernsthaft nachdenkt stellt sich die FTP auch quer und spricht von einem großen bürokratischen Aufwand. Haha Bürgerrechtspartei my Ass. Das sind 10 Zeilen script um so ein Datenbrief aus der Datenbank zu generieren, voll der Aufwand.

Nach der Wahl wird immer deutlicher: Nicht die Piraten sind die Ein-Themen-Partei, sondern die FTP wie Franz Walter in seinem Artikel Extremisten der Mitte bei SpiegelOnline treffend analysiert.

Update | Mi 3. Mär 16:22:47 CET 2010 Heise meldet dass sich die Bundesregierung nun doch dazu entschlossen hat sich für die Transparenz bei den ACTA Verhandlungen einzusetzen. Verdammt spät wie ich finde, nunja immer noch besser als nie. Mal sehen was dabei raus kommt, ich halte das bisher alles für einen riesen Eiertanz und am Ende wird es soviel Transparenz wie bei G8 Treffen geben, KEINE.

Feb 28, 2010 - 1 minute read - Zitat Zum drüber Nachdenken

Zitat zum Sonntag | Kinder und Gefahren

Wenn ein Kind auf der Straße spielt, ist es in Gefahr. Ziel der Erziehung und Entwicklung muss ein Leben mit den Gefahren sein. Wenn Jugendliche laut Gesetz erwachsen sind (18), geht kein geheimnisvoller Vorhang auf und erleuchtet den Jugendlichen um plötzlich selbstverantwortlich handeln zu können.

Entweder wir schaffen es unsere Kinder auf diese Gefahren schon in ihrer Entwicklung vorzubereiten oder es kommt zum “kleinen Schock” wenn plötzlich der “Erwachsenenvorhang” fällt.

Glücklicherweise wußten es schon viele Jugendliche (wie wir auch), diese Verbote zu umgehen und uns vorher schlau zu machen. Könnten wir das Versteck spielen nun endlich mal sein lassen?

Erich Kästner hat es gerafft, unsere Politiker scheinen da noch erhebliche Probleme zu haben.

Feb 26, 2010 - 1 minute read - Berlin Demokratieabbau Politik privacy Überwachung

Nacktscanner Petition gescheitert

Die Petition an den Bundestag gegen Nacktscanner ist mit 16925 Unterschriften gescheitert. Die nötigen 50000 Unterschriften für eine Anhörung im Petitionsausschuss des Bundestages sind leider nicht zusammen gekommen.

Bei der Petition gegen ELENA das Arbeitnehmer-Schnüffel-System könnte es noch klappen. Dort sind es zur Zeit 21217 Mitunterzeichner und die Petition kann noch bis zum 02.03.2010 mitgezeichnet werden. Das wird hart ist aber zu schaffen.

_Also liebe Leser, wenn ihr nicht wollt das ihr den Rest eures Lebens Gläserne Arbeitnehmer seid, dann zeichnet da mal ganz schnell mit! _

Feb 25, 2010 - 1 minute read - Was sonst noch so war

Was sonst noch so war

Feb 24, 2010 - 1 minute read - Censorship Kommentar

Cryptome offline, Domain beschlagnahmt

Die Domain cryptome.org - eine relativ bekannte Whistleblower Seite - ist seit dem frühen Abend offline. Die Domain selber wurde anscheinend beschlagnahmt. Gulli.com hat schon einen Artikel zum Thema.

Anscheinend geht es um das Microsoft Handbuch für Ermittler was in den letzten Tagen auf Cryptome aufgetaucht ist. In dem Handbuch wird für Ermittler beschrieben welche Daten Microsoft in Verbindung mit seinen Online-Diensten speichert, wie lange, und wie man die Daten korrekt interpretiert. Eigentlich kein großes Ding, solche Handbücher haben fast alle großen Online-Dienstleister. Auch auf der cryptome Seite sind schon andere ähnliche Dokumente aufgetaucht.

Microsoft hätte wahrscheinlich besser daran getan nicht dagegen vorzugehen. Jetzt schlägt der Streisand Effekt zu und alle Welt will sehen was es da so geheimes gab. Das Dokument steht inzwischen auch auf wikileaks.

Update: Microsoft hat klein bei gegeben und Cryptome ist wieder online. Haben sie dann doch gemerkt dass das keine gute Idee war. Liebe Microsofties, beim nächsten mal: Erst denken, dann handeln!