ScusiBlog

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Apr 25, 2008 - 2 minute read - Erfahrungen IT-Security Überwachung via blog.fefe.de

USA Reise - Notebook beschlagnahmt - Beugehaft

Wer heutzutage in die USA reist, sollte sein Notebook poren-tief sauber schrubben bevor er oder sie in oder über die USA fliegen.

Der Bundesgerichtshof der USA hat gerade in einer Entscheidung bestätigt dass die US Einreisebehörden bzw. Grenzschutzbehörde auch ohne Verdacht sämtliche Laptops von Reisenden durchsuchen und beschlagnahmen darf. Sollte sich der Besitzer des Laptops weigern evtl. nötige Passwörter zu nennen kann dieser in Beugehaft genommen werden.

Sowas ist ja schon des öfteren passiert. Inzwischen ist ja auch bekannt das es interne Dienstanweisungen bei großen deutschen Firmen gibt, Notebooks vor der USA reise beim Support abzugeben, die ein “USA-Image” aufspielen. Mit dem Image kann man sich dann in den USA sein Datenbackup per VPN wieder einspielen. Bevor man nach Hause fliegt transferiert man per VPN seine Nutzdaten wieder nach hause, löscht sie lokal auf der Festplatte, und fliegt mit dem leeren Standard-Notebook wieder nach Deutschland. Das ist zwar leider ein bisschen Umständlich, schützt einen aber relativ effektiv vor dem ganzen Ärger bei der Einreise in die USA.

Ich hätte da noch einen Tipp: Einfach nicht mehr in die USA fahren, was will man da schon?. Lasst die Amis einfach in ihrer eigenen Paranoia vergammeln. Die Zeit spielt für uns. Wenn die Amerikaner ihre Inhaftierungsrate so beibehalten wie sie das bereits seit Jahren tun, dann sitzen spätestens im Jahr 2032 eh die Hälfte aller Amerikaner im Knast (und die andere Hälfte muss drauf aufpassen ;-)). Dann können sie sich alle im Knast gegenseitig als Terroristen denunzieren. Und bis dahin einfach ignorieren, nicht für voll nehmen, und ihnen immer auf die Finger hauen wenn sie wieder über die Stränge schlagen.

Apr 18, 2008 - 2 minute read - Demokratieabbau Kommentar Überwachung via blog.fefe.de

Schöner Schnüffeln mit HP

Wie unter anderem heise.de berichtet hat der Computerhersteller HP ein neues System namens Dragon vorgestellt mit dem das Beschnüffeln unschuldiger Bürger und das vorhalten deren Onlineverhalten noch einfacher wird und noch mehr Spaß macht.

Na dann viel Spaß beim Schnüffeln ihr perversen Spitzel! Ihr solltet euch alle schämen 450.000.000 EU-Bürger unter Generalverdacht stellen, ihr Onlineverhalten ausforschen und alles möglichst lange speichern. Wenn das die Stasi noch erleben könnte, die hätte vor lauter Rührung Tränen in den Augen, und der Mielke würde feuchte Finger bekommen. Nun gut - so bekommt die halt der kleine Bruder vom Mielke, der mit dem Rollstuhl, wie heißt er gleich noch…. der Rollstuhl-Mielke, genau.

Auf der anderen Seite muss man sich halt auch fragen wohin das führen wird, die Bedarfsträger sind ja nicht immer - um nicht selten zu sagen - Leuchten wenn es um Computertechnik geht. Ich erinnere hier nur mal an die Durchsuchungen bei völlig unschuldigen und unbeteiligten Bürgen weil man Grundprinzipien des Netzes nicht verstanden hat. Da gab es letztens den Fall das jemand in einem Forum ein rapidshare link einstellte, und die Polizei ist dann beim Forenbetreiber zuhause eingefallen da sie dachten dort müssten sich die Stelle finden von wo die beanstandeten Daten verteilt werden, ne klar, 6 setzen, nochmal. Oder die Lustigen Jungs vom BKA die bei der Durchsuchung von So36.net noch nicht mal mit einer Netzmaske umgehen konnten (häh Class-C, verstehe ich nicht).

Wenn ich mich so auskennen würde, bräuchte ich auch Systeme von HP, allerdings fragt sich ob dieses überhaupt fachgerecht bedient werden kann von den Stasianern ähm Bedarfstägern. Bei dieser geballten KompetenzKompetenz (wie Edmund immer sagt) habe ich da so meine Zweifel. Das sie damit irgend etwas nennenswertes aufklären glaube ich übrigens auch nicht. Damit erwischen sie doch nur die Leute die - wie sie selber - zu doof sind nen Computer fachgerecht zu bedienen.

Apr 16, 2008 - 1 minute read - Überwachung

Smart Edition 1984

Smart Edition 1984

Darf ich vorstellen die Smart Edition 1984. Komplett mit 360° Überwachungskamera, auf wunsch aufrüstbar mit Gesichtserkennung und Aufzeichnung.

Mehr Bilder auf flickr

Apr 12, 2008 - 1 minute read - Kommentar Überwachung

Die feuchten Träume der InternetStasi

Wie heise.de und spiegel.de heute berichten würden unsere Inland-Schlapphüte (sprich der sog. “Verfassungsschutz”) gerne mal die deutschen Internet Knotenpunkte überwachen.

Die schlechte Nachricht ist: Ja es scheint technisch sogar machbar zu sein, der Aufwand dafür ist nicht unerheblich, die Kosten wahrscheinlich auch nicht. Es gibt wohl Hardware die so was kann und als Produkt verkauft wird.

Die gute Nachricht ist: Es ist einfach zu unterlaufen, Verschlüsselung auf Netzwerk ebene “An” macht den Filter blind.

Bleibt die Frage lohnen sich die Kosten und der ganze Aufwand wenn es so einfach zu unterlaufen ist?

Des weiteren wird das wohl ein Fass ohne Boden, wenn man berücksichtigt dass sich der Internetverkehr aller 18 Monate verdoppelt, dann muss man solch ein System permanent erweitern und ausbauen. Das wird für die Hersteller und Monteure wie eine Geld-Druck-Maschine sein.

Apr 10, 2008 - 1 minute read - via blog.fefe.de

Is Cheney just fishing ?

Auf der Webseite des Weißen Hauses gibt es ein Foto von Vizepresident Cheney beim Fischen. Das sagt zumindest die Bildunterschrift, die wie folgt lautet: “Vice President Dick Cheney spends an afternoon fly-fishing on the Snake River in Idaho.", so und nun schaut euch mal das Bild (lokale Kopie) genau an, und achtet auf die Spiegelung in den Brillen Gläsern von Cheney.

Irgendwie glaub ich das mit dem Fischen nicht so recht, ich weiß auch nicht….

Apr 8, 2008 - 1 minute read - Mein Senf! Revolution

Mit Revolution werben, und ein Streik bekommen!

Bei Dacia - ihr kennt wahrscheinlich die Werbung mit der “Revolution” (siehe Bild) wird gestreikt.

Ich weiß Geiz scheint für viele immer noch geil zu sein. Man sollte aber beim ganzen Schachern um den Preis nicht die Kehrseite der Medaille vergessen. Die Kehrseite von Geiz heißt Dumping-Lohn. Der Tagesspiegel hat einen schönen Artikel zum Streik bei Dacia. Die Arbeiter streiken, weil sie von ihrem Lohn nicht mehr Leben können. Rumänien - eines der ärmsten Länder Europas - hat seit Jahren krasse Preissteigerungen zu verkraften. Um ein Gefühl zu kriegen zitiere ich mal die Angaben aus dem Artikel:

Im Jahr 2004 brauchte eine dreiköpfige Familie durchschnittlich noch 160 Euro für den Lebensunterhalt. Im Januar 2008 waren es schon 245 Euro, Tendenz weiter steigend.

Deshalb fordern die 9500 im Streik befindlichen Arbeiter auch sportliche 55% Lohnerhöhung. Das finde ich mal gut und gerechtfertigt.

Hoffentlich schaffen die Jungs und Mädels das. Ich würde es ihnen gönnen. Dann kostet der Dacia Logan halt ein paar Euronen mehr, na und? Immer noch besser als dafür (mit) zu verantworten das die Beschäftigten und deren Familien bitterböse arm sind obwohl sie mindestens 40 Stunden die Woche arbeiten.