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Jan 24, 2009 - 3 minute read - Demokratieabbau Mein Senf!

Südkorea klagt Blogger an, weil er die Lügen der Regierung entarte

Wie die südkoreanische Regierung versucht einen Blogger zu Bestrafen, als Rache dafür dass er die Lügen der Regierung zur Finanzkrise enttarnt hat.

Ein der Hobby-Ökonom und Blogger aus Südkorea mit dem Pseudonym Minerva hatte letztes Jahr seine eigenen - durchaus düsteren - Wirthschaftsprognosen auf das Webportal Daum gepostet. In seinem Blog hat Minerva sehr präzise den Zusammenbruch von Lehman Brothers sowie den Verfall der südkoreanischen Währung (Won) vorhergesagt.

Zu Hochzeiten haben über 100.000 User täglich auf seinem Weblog vorbeigeschaut. Zeitungen haben über die Prognosen des Bloggers berichtet, ja sogar Wirtschaftsanalysten scheinen diese gelesen - und irgendwie auch Berücksichtigt zu haben. Eine Zeit lang rätselte halb Südkorea über die Identität des Bloggers und seiner guten ökonomischen Kenntnisse.

Die südkoreanische Regierung hingegen hat versucht alles schön zu reden, so nach dem Motto: Krise, welche Krise? Hier ist alles in Ordnung. Man hat sich sogar zu so abenteuerlichen Behauptungen hinreißen lassen die südkoranische Wirtschaft sei Grundsolide, während der Rest der Welt immer weiter in den Strudel der weltweiten Finanzkriese rutschte. Die Regierung versuchte auch zu leugnen daß sie Banken und Großkonzerne - per Notdkret - verboten hat US-Dollar zu kaufen, um den Verfal des Won zu stoppen. Die südkoreanische Presse spielte weitgehend mit und ignorierte jede Meinung die nicht der offiziellen Regierungslinie entsprach fleißig. Minerva ging schließlich am 29.12.2008 damit an die Öffentlichkeit. Die Regierung demetierte fleißig, obwohl es wohl mindestens Appelle an Banken und Großkonzerne gegen haben muss bezüglich des Ankaufs von US-Dollar. Desweiteren musste in dieser Zeit die Notenbank 2,2 Milliarden US-Dollar verkaufen um den Kurs des Won zu stabilisieren.

Am 10 Januar ist Park Dae Sung wie Minerva mit bürgerlichem Namen heißt verhaftet worden. Die südkoreanische Öffentlichkeit war erstaunt als sie erfuhr das Minerva keinen festen Job und sein ökonomisches Wissen aus Lehrbüchern hatte die er sich über das Internet bestellt hatte.

Die Staatsanwaltschaft hat Minerva am vergangenen Donnerstag angeklagt. Der Vorwurf lautet er habe falsche Informationen Verbreitet in der Absicht das öffentliche Interesse zu schädigen.

Ich halte fest: Alles was nicht der Regierungsmeinung entspricht scheint in Südkorea falsch zu sein. Auf jeden Fall sieht das die Regierung anscheinend so. Und das Interesse der Regierung scheint identisch mit dem Interessen der Öffentlichkeit zu sein. Außerdem scheint man den starken Drang zu haben den Überbringer schlechter Nachrichten zu ‘erschießen’ statt dem wirklichen Grund zu Leibe zu rücken. Mit so fortgeschrittenen Grundpfeiler einer Demokratie wie Meinungsfreiheit fange ich jetzt mal gar nicht erst an. Aber hey, was will man erwarten von einer konservativen Regierung deren Präsident den Spitznamen ‘Bulldozer’ trägt. Da scheint der Name Programm zu sein.

Mein Vorschlag: Minerva sollte Wirtschaftsminister werden und die Regierung sollte man vielleicht nach Nordkorea deportieren scheint mir die größeren ideologischen Übereinstimmungen zu geben als im Süden des Landes wo man vorgibt eine Demokratie zu sein.

Links:

Jan 15, 2009 - 2 minute read - Berlin Kommentar technologie

Die Bahn hat es mal wieder verkackt, großflächig...

… also Bundesweit. Wie in den Medien berichtet, ging gestern gar nichts mehr bei der Bahn. Die Anzeigen an den Bahnsteigen funktionierten nicht, ebenso wie die Fahrkartenautomaten, selbst in den Reisezentren an den Bahnhöfen konnte man keine Tickets kaufen und elektronisch bezahlen, Züge hatten teilweise massiv Verspätung,…..

Da fragt man sich natürlich wie kann den so was passieren? Angeblich soll der Strom in einem Berliner Rechenzentrum ausgefallen sein. Wie kann denn in einem Rechenzentrum der Strom ausfallen? In jedem halbwegs ordentlichen Rechenzentrum gibt es Unterbrechungsfreie Stromversorgung sowie Notstrom-Aggregate und entsprechende Diesel Bevorratung. Eigentlich darf so was gar nicht passieren, und die Bahn hat mal wieder eindrucksvoll bewiesen das sie ihre IT nicht im Griff haben. Wie kann ich denn ein System bauen welches bundesweit für geschäftskritische Anwendungen notwendig ist und mir dann singel points of failure einbauen?

So was schaffen auch nur ehemalige Staatsbetriebe. Wahrscheinlich hat die Bahn wieder am falschen Ende gespart für ihren Börsengang, bzw. für die dann fälligen Megaboni des Bahn Vorstandes gespart statt mal ihre IT auf die Höhe der Zeit zu bringen.

Update: Wie der Spiegel heute berichtet soll es sich angeblich um menschliches Versagen gehandelt haben.

Im Rechenzentrum Berlin-Mahlsdorf haben Techniker am Mittwochnachmittag bei Wartungsarbeiten einen Fehler gemacht, so dass der Strom ausfiel, wie ein Bahnsprecher am Freitag in Berlin berichtete. “Dies führte zu einem Ausfall der IT-Systeme und des Netzwerks”, sagte er. Es habe mehrere Stunden gedauert, die Stromversorgung und das System wieder in Gang zu bekommen.

Ähm, das macht es auch nicht besser liebe Bahn, das heißt nur das euer System weit weit entfernt ist davon redundant und ausfallsicher zu sein. In einem wirklich gut geplanten und gebauten Netz geht so was gar nicht das ein Einzelner mit seinem Fehlverhalten solch einen Informationstechnischen Super-GAU auslösen kann. Also ich kenne Rechenzentren wo man durch die Reihen gehen kann und beliebige Stecker ziehen kann ohne das der Endkunde davon etwas merkt. Way to go für die Bahn IT würde ich sagen. Aber hey was will man von Leuten erwarten die sich DB-Systems nennen, das klingt wie….,genau T-Systems und die hätten es nicht besser verkacken können, da bin ich mir sicher.

Dec 5, 2008 - 4 minute read - ContentMafia Mein Senf!

Filesharing Gedanken

In diesem Beitrag beschäftige ich mich mit ein paar Gedanken zu BitTorrent filesharing und dem vorgehen der Content-Mafia. Frankreich will ja da gerade so ein neues Gesetzt erlassen um Leuten die illegal Dateien tauschen den Internetanschluss ab zu klemmen. Irgendwie muss dafür ja festgestellt werden ob jemand illegal Dateien tauscht oder nicht. Nun kann man über bittorrent ja auch ganz egal Dateien tauschen. Für die Tatsache ob das Handeln illegal ist oder nicht kommt es auf die Daten an die man tauscht.

Die Frage ist nun wie will der Staat feststellen ob ich illegal Daten tausche?

Dazu muss man sich erstmal ansehen wie denn bittorrent funktioniert. Man erstellt eine sog. torrent-datei für die Daten die man tauschen möchte. Die Torrent-Datei enthält nur eine Prüfsumme der Datei, und einige andere Meta-Angaben über die Daten (Größe, Dateiname(n), Anzahl der Einzelteile, Größe der einzelnen Teile,…). Die Torrent-Datei wird veröffentlicht. Die Veröffentlichung kann auf verschiedene Arten passieren, per Email, per Webserver, FTP,…. Die Torrent-Datei selber enthält nichts der eigentlichen Daten die getauscht werden sondern nur Metainformationen dieser Daten. Ein Nutzer der die Daten gerne herunterladen möchte braucht eine Bittorrent-Client-Software. Die Client-Software liest die Torrent-Datei ein und wertet die darin enthaltenen Metadaten aus. Die Software weiß dann welche Daten es laden muss, welche Prüfsumme die Daten am Ende ergeben müssen, wie groß die Daten sind und wie der Dateiname ist. Ausserdem steht in der Torrent-Datei noch drin welche Tracker für diese Daten / diesen Torrent benutzt werden.

Ein Tracker ist ein Server der die Bittorrent-Clients koordiniert. Jeder Client verbindet sich nach dem einlesen der Torrent-Datei zu den dort angegebenen Trackern. Der Client sagt den Trackern das er die Daten zu dieser oder jener Torrent-Datei gerne haben möchte, ggf. gibt der Client dem Tracker auch an wieviel und welche Teile der Daten er evtl. schon vorliegen hat, usw…. Ausserdem erfährt der Tracker so die IP Adresse und den Port des Clients. Der Tracker schickt dem Client dann evtl. eine Liste mit den IP Adressen und Ports einiger anderer Clients die nach diesen Daten gefragt haben. Der Client seinerseits nimmt die Liste und versucht die angegebenen Clients (Peers) zu kontaktieren. Peers tauschen untereinander die Daten-Teile die sie gerne noch hätten und die, die sie schon haben aus. Diese Kommunikation kann bei modernen Clients auch verschlüsselt ablaufen. Bei diesem Vorgehen wird selten eine Datei komplett aus einer Quelle (von enem Peer) geladen, normalerweise läd man sich die Daten in kleinen Häppchen bei dutzenden von verschiedenen Peers. Ein Peer kann auch Teile der Daten an andere Peers weitergeben ohne selber die kompletten Daten vorliegen zu haben. Ja de facto kann ein peer sogar daten schicken die gar nicht die richtigen sind und die gegenseite kann das erst am ende der zu übertragenden Teilmenge feststellen. Solch eine Gruppe von Peers welche die selben Daten laden/tauschen, nennt man Schwarm (engl. swarm). Ich kann also lustig teil eines Schwarms sein, die Daten gar nicht haben aber diese (vorgeblich) fleißig mit anderen peers austauschen.

**Wo und Wie will der Staat nun in Erfahrung bringen was ich da tausche und ob das illegal ist? ** Ich kann ja so z.B. meiner Schwester auch die Backupkopie ihrer Lieblings-DVD verfügbar machen wenn sie diese braucht und das backup bei mir lagert. Das ist bestimmt nicht illegal. Solch ein Datentransfer unterscheidet sich nun aber in nichts von einem illegalen, gar nichts wohl möglich noch nicht einmal die übertragenen Daten. Also der Staat wird das eh nicht selber machen, sondern auf die digitalen Blockwarte der Content-Mafia vertrauen.

Also wie wollen die digitalen Blockwarte der Content-Mafia das rausfinden? Am Anfang haben die ein Problem, sie wissen gar nichts. Also gehen sie auf die ihnen bekannten Torrent Webseiten (thepiratebay.org) und suchen dort nach dem Werken ihrer Auftraggeber. Dann laden sie den Torrent runter und fragen beim angegebenen Tracker nach anderen Clients. Der Tracker schickt eine IP:Port liste zurück.

Manche rennen jetzt schon los, weil sie denken sie haben nun eine liste mit Leuten die ihre Werke stehlen. Die etwas besseren laden sich die Datei tatsächlich runter, haben dafür dann auch eine extra Genehmigung vom Auftraggeber. Merken sich die IP Nummern mit denen sie während des dowloads Kontakt hatten und rennen damit los.

Die Probleme mit diesem Vorgehen:

  • In der IP-Liste vom Tracker stehen wahrscheinlich auch IPs die die Daten nicht haben, nie hatten und auch nicht danach gefragt haben. Die Tracker sind dazu übergegangen einfach IPs (die es wirklich gibt) zu erfinden und in die Liste einzutragen.

  • Man kann leicht auf so eine Liste kommen indem man unbemerkt und auch unbeabsichtigt nach diesen Daten fragt z.B. während man im Web surft. Mit einem Webdot wie dem am Anfang des Artikels :-). Wußtest du das deine IP gerade nach Heros in HD Qualtität gefragt hat? Nein! Hat Sie! Hast du Heros getauscht? Nein hast du nicht!

Also schön cool bleiben wenn man böse Briefe bekommt und nicht ins Boxhorn jagen lassen. Sollen sie mal beweisen das du das wirklich getauscht hast. Bis dahin muss das Gegenteil gelten!

Dec 1, 2008 - 3 minute read - Censorship Demokratieabbau Kommentar krank Mein Senf! technologie

Muddi ist Beratungsresistent und Stolz darauf

Die Zensur-Mutti der Nation

Die Muddi der Nation, Familienministerin Ursula von der Leyen (CDU) will und ja das Internet zensieren und lässt sich vor den Rollstuhl von Dr. Wolfgang - Opfer - Schäuble spannen. Nicht nur das die Muddi nicht merkt was sie da eigentlich tut, nein sie zeigt sich auch noch absolut Beratungsresistent, und ist stolz darauf, so sagte sie der Leipziger Volkszeitung. Zitat: “Ich bin fest entschlossen und von dieser Bahn bringt mich auch keiner mehr ab”.

Sehr schön, Frau von der Leyen. Statt dass sie sich um Kinder und Familien kümmernmachen sie die Drecksarbeit für den Opfer-Schäuble, zeigen sich dabei als total Beratngsresistent und sind dann noch Stolz drauf. Zurücktreten, sofort!

Diese Internetsperren werden kaum Effekte zeigen, aber dafür Unsummen an Geld verschlingen nicht nur zum Aufbauen, sondern auch im Betrieb.

Wie können solche Sperren technisch aussehen?

DNS Sperrung Die einfachste Art von Sperrung ist die sog. DNS Umleitung. So wird versucht in manchen Teilen Deutschlands (NRW) Naziseiten zu blockieren. Die Sperrung basiert darauf dass man im DNS den Eintrag für die domain (als z.B. www.verboten.com) auf einen anderen Unternetrechner umlenkt. Der Internet-Provider in NRW verändert also in seinem DNS Server (den seine Kunden nutzen) den Eintrag welcher auf die entsprechende IP für www.verboten.com verweist so, das der Eintrag nun auf die IP des Innenministeriums verweist. Diese Art der DNS Manipulation ist relativ einfach zu Umgehen. Einfach einen anderen unzensierten DNS Server benutzen und schon läuft die ‘Sperre’ vollkommen ins Leere. Bei dieser Art von Sperrung gibt es oft Kolateralschäden wie z.B. den Nebeneffekt das Email an die ‘gesperrte’ domain eben auch umgeleitet werden ans Innenministerium, was streng genommen ein illegaler Eingriff in das Fernmeldegeheimnis darstellt.

Transparente-Filter-Zwangs-Proxys Was noch gerne gemacht wird ist einen Proxy-Server zwangsweise zwischen Kunde und Internet basteln, und diesen Proxy dann auf die entsprechenden URLs filtern lassen. Damt Online-Banking und -Shopping auch funktioniert muss solch ein proxy aber auch das Connect Statement zulassen und so SSL verschlüsselten Verkehr weiterleiten. Also einfach einen webproxy mit https finden, und diesen über https durch den Zwangsproxy benutzen um auf die gesperrte Seite zu surfen, fertig. Was gibt’s noch.

IP Sperren IP Sperren sind furchtbar grob und unzuverlässig, da heutzutage Webserver meist die Webseiten von tausenden Domains bereit halten aber nur eine IP haben. Das heißt das jede domain die auf diesem Webserver bereitliegt die gleiche IP hat. Als der deutsche Staat damals die Internet Seite der ‘radikal’ Sperren wollte, haben sie eine IP Sperre auf www.xs4all.nl gemacht, weil dort die Seiten lagen/liegen. Das auf dem selben Server auf die Webseiten der digitalen Stadt Amsterdam, der israelischen Botschaft in den Niederlanden,……. lagen wurde einfach übersehen und diese deshalb gleich mit gesperrt. Das konnte natürlich nicht lange gut gehen. Außerdem konnte man die Seite sobald man einen unabhängigen Proxy dazwischen geschaltet hatte eh wieder ungestört an surfen. Hat also - außer Kolateralschäden nichts gebracht.

Die chinesische Mauer Dann kann man halt noch richtig fett auffahren und das so machen wie es die Chinesen und andere undemokratischen Regime versuchen. Das ist dann so eine Mischung aus allem + suchen von verdächtigen Wörtern, Ausdrücken usw… Und selbst das klappt nicht so wirklich. Obwohl die chinesen da richtig Ressourcen reinbuttern.

Schauen wir mal was da kommt, man wird einigen Spaß damit haben können, ich meine so ein Filter muss halt auch recht viel parsen….ob sie das richtig hinbekommen mit ihren Planstellen nach TVÖ, ich denke eher nicht.

Nov 28, 2008 - 1 minute read - ContentMafia Media technologie

Natürlich zahl ich keine GEZ!

Kennt ihr diese penetrante Werbung der GEZ mit dem Titel: “Natürlich zahl ich” (die GEZ Gebühren)? Ich finde das gar nicht und dachte mir das muss man wie mit dieser unsäglichen “Wir sind Deutschland” Kampagne machen, einfach verarschen.

Wie wäre es mit:

Beiträge im Internet nur 7 Tage verfügbar, und nur in proprietären Formaten? Natürlich zahl ich keine GEZ!

oder mit:

Fürs Programm bezahlt, trotzdem mit Werbung zugeschissen und statt kritischem Journalismus nur plumpe Propaganda der Regierung. Natürlich zahl ich keine GEZ!

Es wird Zeit, seid kreativ, mach mit, machs besser!

Einen hab ich noch:

_ Erst wenn der letzte Beitrag aller öffentlich-rechtlicher Sender und Publikationen in einem offenen und freien Format unter einer fair-use Lizenz unmittelbar, und jedem, überall auf der Welt als torrent zum download bereit steht, dann werde ich GEZ Gebühren bezahlen, haber erst dann!_

Nov 26, 2008 - 2 minute read - via blog.fefe.de War

Piratenjagd und Kollateralschäden

Das angebliche Piraten-Mutter-Schiff welches die indische Marine letztens versenkt hat war gar keines. Wie sich jetzt herausstellte handelte es sich um ein Fisch-Trawler. Ein Besatzungsmitglied kam beim Angriff der indischen Marine um, 15 werden vermisst und ein Fischer ist Tage später durch ein anderes Fischerboot gerettet worden.

Ich vermute ja mal dass das nicht der letzte Kollateralschaden bei der Piratenjagd bleiben wird. Da fragt man sich natürlich ob durch zusätzliches Militär dieser Teil der Erde wirklich sicherer wird. Wohl möglich wird dieser Bereich in Zukunft eher noch gefährlicher werden, da einen nicht nur Piraten angreifen sondern auch die versammelte Marine der Welt (da sie einen vielleicht für Piraten halten).

Wie hat das fefe so schön gesagt:

So einfach ist das eben nicht, Piraten als solche zu erkennen, ausser sie entern dich gerade.

Ich denke die Piraterie wird sich mit militärischen Mitteln alleine nicht bezwingen lassen. Der Hauptgrund für die beliebter werdende Piraterie in diesem Teil der Welt dürfte in der Armut und Perspektivlosigkeit der Leute dort liegen, sowie an den nicht vorhandenen Strukturen um das eigenen Überleben anderweitig einfacher sichern zu können. Ohne das diese Grundprobleme dort vor Ort gelöst oder zumindest gelindert werden wird man die Piraterie nicht in den Griff bekommen. Jetzt rächt sich das man sich so lange nicht um Somalia und angrenzende Gebiete gekümmert hat. Nun scheint die Situation vor Ort so weit fortgeschritten zu sein das die Piraterie immer weiter um sich greift und nun die Sicherheit einer der wichtigsten Schiffsrouten der Welt bedroht.

Und nun wird kräftig Militär hin geschickt in der Hoffnung die Lage wieder unter Kontrolle zu bekommen, aber vermutlich wird es nur einen Gewinner geben - wie immer wenn Militär zum Einsatz kommt - den Tod.