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Mar 31, 2008 - 1 minute read - Kommentar Überwachung via blog.fefe.de

Stasi Plus

In diesen Tagen hört man ja eine Menge über die Stasi Methoden der Privatwirtschaft. Bei Lidl kommt raus dass sie im großen Stil ihre eigenen Angestellte von Privatschnüfflern observieren, durch Kameras beobachten und private Daten sammeln lassen. Nachdem alles aufgeflogen ist kann es sich natürlich nur um ein bedauerliches Mißgeschick handeln, klar!

Bei Lidl ist ja achon lange bekannt, dass man sehr Rücksichtslos und auch gerne am Gesetzt vorbei gegen unliebsame Mitarbeiter vorgeht, ähm - ich meine - vorgehen lässt. Nun schaut mal was Plus so im Kühlregal hat.

Videoüberwachung bei Plus im Kühlregal

Videoüberwachung bei Plus im Kühlregal

Videoüberwachung bei Plus im Kühlregal

Videoüberwachung bei Plus im Kühlregal

Quelle: http://mitglied.lycos.de/weichensteve/plusbilder/

Also Leute immer schön die Augen und Ohren offen halten, auch im Supermarkt, die Überwachung lauert überall.

Hier nochmal eine lokale Kopie der Bilder:

Mar 24, 2008 - 2 minute read - Erfahrungen Kommentar Legal

Wenn der Kopierschutz so gut ist, daß auch ansehen unmöglich wird...

…möchte man einfach nur kotzen. Wie der ein oder andere von euch weiß hab ich keinen Fernseher. Und ich kaufe auch nicht oft DVDs, aber nun haben mir meine Eltern zwei DVDs gekauft. Die beiden Scheiben enthalten je ein Film von Marcus H. Rosenmüller, Wer früher stirbt ist länger Tot und Schwere Jungs (Constantin Film). Beides ganz gute Filme. Besonders bei ersterem hab ich mich weggeschmissen vor Lachen.

Doof ist nur, das sie die Scheiben so verkorkst haben, dass ich die gar nicht ansehen kann. Ich habe es mit allen möglichen Playern probiert, Hardware, Software, unter Windows, unter MacOS, unter Linux. Nichts zu machen….

…nach ein bisschen rumprobieren und ein wenig googlen war klar: Die Scheibe ist mit Absicht korrumpiert worden, und mit ungültigen Verweisen bestückt worden. Einige Sektoren haben eine kaputte Checksumme, usw… Aber es gibt eine Lösung, und man kann die auch gleich runter laden und für 21 Tage kostenlos testen. Hab ich gemacht (natürlich nicht in .de, da darf man ja noch nicht mal seine eigenen DVDs ansehen), und muss sagen: AnyDVD ist einfach mal geile Scheiße. Einfach mal großartige Software; klein, schlank, funktioniert (fast) immer, und löst das ganze Debakel elegant im Hintergrund. Für solche Software zahlt man doch gerne Geld, im Gegensatz zu Filmen, die man vor lauter Kopierschutz nicht mal mehr ansehen kann.

Bleibt die Frage: Wann kapiert es die Content Mafia endlich?

Copyright und DRM ist Aberglaube!

Update: Beim Erstellen eine fehlerfreien Sicherungskopie von Schwere Jungs hat AnyDVD versagt. Eine Email an den Support und wenige Stunden später gibt es eine neue (beta) version zum testen, per Email mit link zum download. Und das obwohl ich bisher noch nicht mal eine Lizenz für die Software habe, das nenne ich Service.

Mar 12, 2008 - 1 minute read - Erfahrungen Kommentar

Die Bahn kommt...und checkt es nicht!

Ich hab heute einen sog. ‘Newsletter’ der Bahn bekommen, der wie folgt anfängt:

Sehr geehrter Herr Walther, […] Denn als Inhaber einer BahnCard 2. Klasse können Sie exklusiv das Gefühl erstklassigen Reisens kostengünstig ausprobieren.

Is ja schön, aber noch schöner wäre es wenn die Bahn ihre bzw. meine Daten im Griff hätte. Denn dann wüssten sie dass ich seit Jahren eine Bahncard First habe. Flachzangen, kann ich da nur sagen.

Aber da bin ich wohl nicht der einzige. Meinem Kollegen haben sie eine Bahncard mit dem Bild seiner Frau geschickt. Mein andere Kollege hat eine Bahncard ganz ohne Bild bekommen, und das gleich dreimal nacheinander, ich bekomme meine nie auf anhieb, sondern jedes Jahr erst nach dem zweiten oder dritten Anlauf. Unter anderem, weil die Bahn noch nicht mal in der Lage zu sein scheint ein Adresse ordentlich zu speichern, ohne diese mit einer anderen Adresse zu vermischen. Echt toll, die Datenhaltung bei der Bahn. Herzlichen Glückwunsch. Ich möchte die Bahn hiermit für den Unfähigkeitspreis des Monats nominieren.

Mar 10, 2008 - 1 minute read - IT-Security Kommentar

29A gibbet nicht mehr

Laut einer Mitteilung auf dem Security Portal von heise.de hat sich die legendäre Vx’er Gruppe 0x29A (666) aufgelöst.

Schade eigentlich. Die Jungs waren super, und haben immer wieder die Grenzen der Virentechnologie verschoben. Fast alle bahnbrechenden Entwicklungen der letzten Jahre in Sachen Viren haben ihre anfänge bei 29A genommen.

Aber wie heise.de schon schreibt, ist der Druck auf Vx’er (sowie auch Hacker) in den letzten Jahren extrem gewachsen. Die Szene wird zunehmend kommerzialisiert und kriminalisiert. Mit IT-Security, Bots, Würmern und Vieren kann man nicht nur enorm viel Geld verdienen, sondern man kann damit auch Kriege gewinnen. Was dazu führt das die ganze Szene zunemend eingekeilt wird irgendwo zwischen Organisierter Kriminalität, Geheimdiensten, und Militärs. Die haben plötzlich alle einen erhöten Bedarf an Leuten die sich mit sowas (Malware, Hacking) wirklich auskennen. Zum einen weil der Druck die eingenen Systeme abzusichern ständig zunimmt, und zum anderen weil sie halt auch gerne die Systeme der “Gegner” aufmachen wollen.

Update: Telepolis hat einen längeren Artikel zum Thema - Sie lieben uns.txt.vbs

Update | Fr 20. Mär 13:39:05 CET 2020: Es gibt inzwischen das komplette Archiv online unter: https://vxug.fakedoma.in/zines.html

Mar 2, 2008 - 2 minute read - Berlin Erfahrungen

Weltweit Geld versenden

Ich hab gestern zum ersten mal in meinem Leben mit einem Dienstleister Geld verschickt. Ihr kennt das wahrscheinlich die bekanntesten in der Branche ist wohl Western Union. Es gibt aber auch noch andere, die vor allem viel günstiger sind, Moneygram zum Beispiel.

Wie funktioniert das?

Zunächst einmal für die Leser und Leserinnen die solche Angebote nicht kennen. Es funktioniert folgender maßen: Die Dienstleister arbeiten mit lokalen Agenturen zusammen, die es praktisch überall auf der Welt gibt. Dort kann man Geld einzahlen, oder abrufen. Dazu Füllt man ein Formular aus in welches man Absender, Empfänger (jeweils mit voller Anschrift), den Betrag und ein Codewort einträgt. Der Absender gibt das ausgefüllte Formular mit dem Geld und einer Gebühr für den Transfer am Schalter ab. Der Mitarbeiter prüft die Personalien mit dem Ausweis des Absenders gegen, gibt die Formulardaten in ein Computer ein, zählt das Geld nach und Druckt eine Quittung mit einer Sendungs ID aus. Der Empfänger kann wenige Minuten nach dieser Prozedur irgendwo anders in der Welt das Geld bei einer lokalen Agentur des Dienstleisters abholen. Vorausgesetzt er oder sie kann sich Ausweisen, und das Formular korrekt ausfüllen (Namen und Anschriften, Codewort).

Agenturen suchen und finden

In Deutschland kann man bei sämtliche Postämter/ Postagenturen (wie das ja neuerdings heißt) für Western Union einzahlen. Aber Achtung, die Datenbank zur Suche von Lokalen Agenturen bei Western Union ist nicht immer aktuell. Ich hatte mir ein Postamt in Berlin ausgesucht, dass es aber seit etwa einem halben Jahr nicht mehr gibt.

Einzahlen

Erstmal hätte ich gedacht dass man Geld auch per EC oder Kreditkarte einzahlen kann. Anonym sind solche Transfers ja ohnehin nicht, also warum nicht bequem damit einzahlen können. Vor allem da die meisten Unternehmen auch anbieten per Internet einzuzahlen, und da macht man das dann mit einer Kreditkarte. Fakt ist man muss die Kohle bar auf den Tisch legen. Was ich noch gelernt habe ist dass sich die Preise für die Dienstleistung sehr unterscheiden. Bei Western Union zahlt man für z.B. 1000 Euro die man verschickt, 50 Euro Gebühren. Bei Moneygram dagegen nur 30 Euro. Es lohnt sich also die Preise zu vergleichen. Bei mir kam Moneygram leider nicht in Frage, da sie in Zanzibar keine Agentur unterhalten.

Sendungsverfolgung

Mit der ID der Sendung kann man meist auch den Status der Sendung im Internet abrufen. Bei Western Union geht das hier. Leider teilt einem die Webseite nicht mit welchen Vornamen und Nachnamen man angeben soll. Den des Empfängers, oder den des Absenders? Oder ist es gar egal? Es scheint der des Absenders zu sein.