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Feb 15, 2010 - 1 minute read - Censorship just do it

Hallo Island

Wie scusiblog Leser wissen steht in Island die Entscheidung an ob man eine Schweiz für Daten werden will. Wer die ganze Geschichte nicht oder nur am Rande mitbekommen hat, hier nachlesen. Alle die Island ihre Unterstützung für dieses Vorhaben ausdrücken wollen, können das nun auf icelove.org machen, dort heißt es…

Hallo Island. Dienstag, der 16. Februar, ist ein sehr wichtiges Datum. Ihr werdet eurem Parlament einen wichtigen Vorschlag vorlegen, der Island zu einem ein Vorbild in Sachen Journalismus, Daten und Kommunikation machen könnte. Ihr habt die Gelegenheit, einiges an Aufmerksamkeit zu erregen. Europa und die Welt sind im Laufe der letzten zehn Jahre in Richtung mehr Überwachung und weniger Respekt für die freie Meinungsäußerung gegangen. Eure Entscheidung morgen kann eine entscheidende Rolle dabei spielen, diese Abwärtsspirale in eine positive Zukunft für Island und die Welt, wie wir sie kennen, zu verwandeln. Ein Zufluchtsort für freie Kommunikation und investigativen Journalismus zu werden beweist wahre Größe. Dies ist etwas, das euch zu einer wichtigen Kraft für Veränderungen machen wird! Wir würden euch gerne vorab dafür danken, dass ihr einen großen Hoffnungsstrahl durch die Netzgemeinde und unter den Bürgern dieser Welt verbreitet. Möge dies der erste Stein sein, der die Straße zur Freiheit pflastert,…

Ich bin Nummer 108.! Wo bist Du?

Feb 15, 2010 - 1 minute read - Was sonst noch so war

Was sonst noch so war

Feb 14, 2010 - 2 minute read - Kommentar Zum drüber Nachdenken

Wir wollen die Konten sehen!

Wir wollen die Konten sehen! Wir wollen die Konten sehen! Wir wollen die Konten sehen! Wir wollen die Konten sehen! Wir wollen die Konten sehen! Wir wollen die Konten sehen! Wir wollen die Konten sehen! Wir wollen die Konten sehen! Wir wollen die Konten sehen! Wir wollen die Konten sehen! Wir wollen die Konten sehen! Wir wollen die Konten sehen! Wir wollen die Konten sehen! Wir wollen die Konten sehen! Wir wollen die Konten sehen! Wir wollen die Konten sehen! Wir wollen die Konten sehen! Wir wollen die Konten sehen! Wir wollen die Konten sehen! Wir wollen die Konten sehen! Wir wollen die Konten sehen! Wir wollen die Konten sehen!

Nein mal ernsthaft. Also lustig fände ich es auf jeden Fall wenn die Daten der Schweizer Konten und der Liechtensteiner Stiftungen von deutschen Politikern, Richtern und anderen Personen die öffentliche Ämter bekleiden veröffentlicht werden, z.B. auf wikileaks; Muaahhh das wäre ein Spaß.

Auf der anderen Seite würde die SVP damit auch das letzte Quäntchen Vertrauen in die Schweizer Banken verspielen. Dann muss wirklich jeder den Eindruck haben das Schweizer Banken ein Art Daten-Selbstbedienungsladen sind. So was ist für Banken eher schlecht. Daher kann ich mir nicht vorstellen dass es wirklich passiert und wir bald nachsehen können wer wie viel beiseite geschafft hat.

Gut wäre es natürlich. Das wäre mal richtige Transparenz. Dann kann man auch mal Fragen woher kommt das Geld eigentlich. Vielleicht tauchen so auch wieder Gelder auf die schon als verschollen galten. Ich denke da so an den CDU-Spendensumpf, Elf/Leuna, Schäuble, Schreiber, Phals und andere Amigos.

Nachdenklich stimmt mich auch die vehemente Ablehnung bei der FDP. Ich hege ja die Vermutung das die einfach eine Menge zu Vertuschen haben. Vielleicht haben die ja auch eine Stiftung in Lichtenstein und/oder ein paar Konten auf den Namen verstorbener in der Schweiz wo noch das Schwarzgeld vom Möllemann rumliegt. Das wäre doch was.

_Apropos FDP: Wisst ihr was Harz-IV Empfänger und Westerwelle gemeinsam haben? Beide Leben von Steuergeldern. Und wißt ihr auch was Westerwelle und Harz-IV Empfänger unterscheidet? Westerwelle bekommt 20-mal mehr von den Steuergeldern als ein Harz-IV Empfänger. _

Feb 12, 2010 - 3 minute read - filesharing Kommentar Legal

Verlage gegen Rapidshare

Gulli.com berichtet dass die Verlage De Gruyter und Campus kürzlich eine einstweilige Verfügung beim Landgericht Hamburg gegen Rapidshare erwirkt haben. Die Verfügung soll Rapidshare dazu zwingen dafür Sorge zu tragen dass 12 Buchtitel auf Rapidshare nicht mehr angeboten werden. Wie Rapidshare das bewerkstelligen soll steht auf einem anderen Blatt. Meiner Meinung nach kann Rapidshare das Problem nicht lösen.

Mal abgesehen davon dass es ein enormer Aufwand ist alle Dateien die bei Rapidshare hochgeladen werden zu durchleuchten um 12 ebooks zu finden. Rapidshare kann eigentlich nur drei Dinge, oder eine Kombination aus diesen vornehmen um Inhalte zu identifizieren.

Der Prüfsummen Ansatz Sie können die Dateien anhand ihrer Prüfsumme (SHA1, MD5,…) identifizieren. Dieses Verfahren ist völlig wirkungslos weil nur ein Bit in der Datei gekippt werden muss um eine völlig neue Prüfsumme zu erhalten. Das wird ein ewiges Wettrennen das Rapidshare nicht gewinnen kann.

Der Metadaten Ansatz Der andere Ansatz ist über Metadaten zu gehen, also den Dateinamen, die Beschreibung etc…. Dieser Ansatz ist genauso schwach wie der Prüfsummen-Ansatz weil man die Datei statt nach dem Buchtitel zu benennen natürlich auch lala nennen kann.

Deep File Inspection Das dritte was man versuchen könnte ist die Inhalte zu scannen, also zum Beispiel nach bestimmten eindeutigen Textstellen aus diesen 12 Büchern suchen. Nunja, dieser Ansatz ist auch wirkungslos weil man die Datei einfach unlesbar für den Scanner machen kann. Das könnte mit starker Verschlüsselung gemacht werden, ein einfaches XOR tut es aber auch, oder ein Archiv mit Passwortschutz.

Auch wenn man die drei Ansätze kombiniert erwischt man nur Uploads der wenig versierten Uploader, die anderen werden schnell lernen ein bit zu kippen, in Beschreibung und Dateiname was anderes zu schreiben, oder die Daten einfach unlesbar (für Rapidshare) machen.

Das grundsätzliche Problem der Verlage Dieser “Sieg” der Verlage ist ein Pyrrhussieg, auf lange Sicht haben sie nichts gewonnen, eher im Gegenteil. Das Problem der Verlage ist das gleiche wie das der Musikindustrie und teilweise auch der Filmindustrie. Sie haben die Folgen der digitalen Revolution nicht verstanden und versäumt ihre Geschäftsmodelle auf die Version Web 2.0 zu aktualisieren. Jetzt funktioniert ihr System plötzlich nicht mehr aber statt die Ärmel hoch zu krempeln und die Zukunft in die Hand zu nehmen versuchen sie den Rest der Welt zu zwingen auf auf die Version 0.0 zu downgraden. Das wird nicht passieren, der Fortschritt lässt sich nicht aufhalten indem man versucht die eigene Unfähigkeit auf Kosten der Allgemeinheit in Profit zu verwandeln.

Wer sein Geschäftsmodell nicht an die Realität anpassen kann wird - auf lange Sicht - untergehen. So einfach ist das. Die Realität ist das man digitale Daten (also auch ebooks) so gut wie kostenfrei kopieren kann. Wenn etwas unbegrenzt zur Verfügung steht, weil man es beliebig oft kopieren kann dann sinkt der Preis dafür gegen Null. Das ist Marktwirtschaft und das wollen sie doch immer alle. Jetzt haben sie Marktwirtschaft und winseln herum, echt geht nach Hause!

Und aus genau dem Grund ist es auch völlig unangebracht von Diebstahl und Piraterie zu reden. Wenn man etwas kopiert dann vermehrt man es ja praktisch. Es wird hier also niemandem genommen, es wird vielen - die noch nicht haben - gegeben.

Eigentlich kann man damit genau so gut Geld verdienen wie früher auch aber man muss das Geschäftsmodell an die geänderten Realitäten anpassen und genau das tun die Verlage nicht. An wem liegt es wenn die Verlage ihr Geschäftsmodell anpassen und überleben? An den Verlagen. Und an wem liegt es wenn sie es nicht tun? Ebenfalls an den Verlagen. Also liebe Verlage, wake up, open your eyes, get real und hört auf hier herum zu winseln nach Bailouts zu schreien und uns weiter Richtung digitalen Faschismus treiben, indem ihr DRM, Netzsperren, und Überwachung fordert.

Feb 12, 2010 - 3 minute read - Censorship digital self-defense this blog

scusiblog proxy (beta)

Da die Internetzensur immer weiter um sich greift (zuletzt in Italien und Frankreich) werde ich jetzt mal technische Gegenmaßnahmen ergreifen. Ich hab da mal einen Proxy-Server installiert. Alles wichtige was zu wissen ist sollte im Proxy FAQ stehen.

beta phase Der proxy läuft erstmal im beta phasen Betrieb. Das heißt es kann sein dass noch nicht alles stabil läuft. Es kann sein dass der proxy zwischen drin nicht erreichbar ist, weil ich noch Anpassungen vornehmen muss, etc… Das heißt auch es gibt erstmal logfiles, bis der Betrieb rund läuft und die beta phase beendet ist.

Ich muss auch erstmal schauen wie sich das mit dem Traffic verhält. Wenn da zuviel Traffic aufläuft, dann muss ich mir Gedanken machen wie ich die Traffic Kosten wieder rein bekomme.

SSL support Der Proxy kann auch über SSL angesprochen werden auf TCP/8181 lauscht ein stunnel auf eingehende Verbindungen und leitet diese an den Proxy weiter. Diese Zugriffsmethode ist wärmstens empfohlen, siehe dazu auch den FAQ Eintrag Selbstschutz bei der Benutzung des Proxies. Der FAQ Eintrag Wie kann ich meine Verbindung mit dem Proxy vor abhören schützen? erklärt dir wie du dein stunnel konfigurieren musst.

IPv6 support Grundsätzlich ist der Proxy für IPv6 vorbereitet und hat auch schon eine IPv6 Adresse. Allerdings ist die squid Version nicht IPv6 tauglich. Das wird dann irgendwann nochmal nachgezogen.

Hilf mit! Liebe Leserinnen und Leser, ich könnte eure Hilfe gebrauchen. Die folgenden Punkte kann ich alleine nicht bewerkstelligen. Bitte melde dich wenn du mir bei einem der Punkte helfen kannst.

  • Übersetzen des Proxy FAQ in andere Sprachen. Neben den westlichen “Weltsprachen” (Englisch, Spanisch, Französisch,…) wären vor allem Sprachen wie Persisch, Mandarin, Arabisch und Russisch usw. interessant.

  • Wie bekommt man die evtl entstehenden Traffic Kosten wieder rein? Hast du eine Idee wie das gehen könnte? Ich möchte sie hören!

  • Ein vorkonfigurierten Firefox und stunnel für den USB Stick den man zum Download anbieten kann wäre toll.

  • Hilfe Dokumente werden gebraucht. Wie richte ich den scusiblog proxy unter (Windows|Linux|MacOS) ein (natürlich mit SSL/stunnel)

spread the word Da der Proxy vor allem für Menschen gedacht ist die direkt und unmittelbar von Internetzensur betroffen sind. Aktuell zum Beispiel Gmail Nutzer im Iran, oder Menschen in China die auch gerne mal BBC lesen. Wenn du also Leute in solchen Ländern kennst, dort Verwandte hast oder Leute kennst die dort Kontakte hin haben mache sie auf den Proxy aufmerksam.

Update | Sa 13. Feb 14:54:51 CET 2010 Es gibt jetzt auch einen Proxy FAQ in Englisch. Danke an den anonymen Übersetzter.

Update Ich hab hier mal die Kommentare eingeschaltet, damit darüber auch Feedback rein kommen kann. Auf die Art und Weise kann ich auch anonymen Einsendern antworten.

Feb 11, 2010 - 1 minute read - Censorship

Internetsperren in Frankreich

Frankreich hat die Grundlage für ein willkürliche Internetzensur gelegt. Ab sofort können französische Beamte ohne Richterliche Kontrolle Internetseiten bestimmen die dann auf eine Liste kommen und von den ISPs des Landes gesperrt werden sollen. Natürlich nur bei Kinderpronografie, Hahaha, na klar - glaube ich sofort. Schön das der Französische Staat nun ein Verdunkelungs- und Frühwarnsystem für derlei Verbrechen einrichtet. Einen größeren Gefallen kann er den Leuten die so was tauschen kaum machen.

Spezialexperten wohin man schaut.

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Update | Do 11. Feb 19:49:25 CET 2010 Weitere (gute) Artikel zum Thema: