In Deutschland wird ja fleißig versucht eine Web-Zensur-Infrastruktur aufzubauen. Ich frage mich, warum man versucht solche illegalen Seiten auszublenden, wenn man doch an die Server ran kommen kann, und so – unter Umständen – sogar eine Chance hat die Hintermänner zu erwischen?
Naja, wahrscheinlich geht das nicht – denkt man als naiver Bürger – wahrscheinlich sind die Server in Ländern die nicht kooperieren. Ich hab mir die Listen der zu filternden Domains die bekannt sind genommen, und die Serverstandorte auf eine Karte übertragen, et voila:
Legende: weiß = keine Server, grün = wenige Server, rot = viele Server
Zahlen: Länder gesamt: 37
Rote Länder nach Zahlen: US: 3947, AU: 423, NL: 333, DE: 321, KR: 95, CA: 88,
Braune Länder nach Zahlen: CZ: 62, RU: 61,GB: 59,
Dunkel-Grüne Länder nach Zahlen: SE: 31,BZ: 17, CN: 15, BS: 10,
Hell-Grüne Länder nach Zahlen: PT: 8, ES: 7, FR: 6, HK: 5, DK: 4, MX: 4, JP: 4, TH: 3, IL: 3, RO: 3, PA: 3, CY: 2, IT: 1, NO: 1, SC: 1, A2: 1, AT: 1, TW: 1, AN: 1, FI: 1, GI: 1, UA: 1, SK: 1, AF: 1
Also die meisten der Webseiten wird auf Servern in Ländern gehostet in denen eine strafrechtliche Verfolgung durchaus möglich ist. Die Deutsche Regierung muss sich dann halt auch mal Fragen lassen warum sie nichts gegen die 321 in Deutschland vorgehaltenen Angebote unternimmt. Achso, doch – wir werde sie ja bald ausblenden, ich vergaß.
Wen es interessiert hier sind noch die Bilder für die einzelnen Regionen der Welt (USA, Südamerika, Afrika, Naher Osten, Asien, Europa).
Europa:

Update: Zu den Quellen der Listen und zu den technischen Aspekten kann man hier nachlesen.
Update 2: Einige Leute sagen, das ist alles nicht aussagekräftig, da sind viele domains dabei die es nicht mehr gibt oder die ‘geparkt’ sind. OK, folks ich hab die Liste um alle Einträge bereinigt die nicht mehr existieren, die nicht auflösbar sind oder die geparkt sind. Dann bleiben 1413 Einträge übrig. Wenn man die nochmal durchjagt ergibt sich das folgende Bild:

Die Zahlen dazu:
US: 1038, AU: 135, CA: 85, NL: 41, DE: 26, CZ: 19, GB: 11, BS: 9, CN: 8, BZ: 8, RU: 5, KR: 4, DK: 2, MX: 4, FR: 4, ES: 1, IL: 1, AF: 1, SE: 1, NO: 1, PA: 1, A2: 1
Was bleibt ist die Tatsache, daß die Listen mitunter relativ alt sind, so ca. ein Jahr scheint es. Daran kann ich leider erstmal nichts ändern. Aber ich freue mich über anonyme emails, wenn die jemand mal leaken möchte.
Update 3:
Die aus Update2 übrig gebliebenen 26 Server in .de hab ich mir mal angesehen, viele sind einfach auf Werbeseiten weitergeleitet, manche Zeigen Fehlermeldungen oder gar nichts, aber es gibt auch noch aktive Seiten mit sehr fragwürdigem Inhalt darunter, zum Beispiel diese:
shy-lolita.info [78.159.97.45] 78-159-97-45.internetserviceteam.com
Achtung: Es könnte illegal sein auf diese Seite zu gehen, keine Ahnung bin kein Anwalt.
Also auf der Seite sind lauter Fotos von Kindern und jungen Mädchen in teils mehr, teils weniger aufreizenden Posen. Kann sein das dass noch haarscharf vom Gesetz gedeckt ist, ich kenne mich in der juristischen Bewertung solcher Sachen nicht aus, Keine Ahnung. Aber wenn der Inhalt dieser Seite illegal sein sollte, dann fragt sich schon warum dieser Eintrag aus einer Zensurliste die so ca. ein Jahr alt ist am heutigen Tag immer noch aktiv ist. Falls die Seite nicht illegal sein sollte frage ich mich warum man die sperrt und ob es dafür dann eine gesetzliche Grundlage gibt.
Falls mich zu den juristischen Fragen – in diesen Themen bewanderter – Leser aufklären möchte, gerne!
Update 4:
Ich hab eine neue – aktuellere – Liste für Finnland gefunden. Stammt wohl aus dem Dezember 2008 – also gerade mal 8 Wochen alt. Alles weiter unter Neue Liste – Neue Bilder.
Update 5
Einer meiner Leser hat dem Hoster von shy-lolita.info eine Email geschrieben und 10 Minuten später war die Seite offline. Geht doch, warum kann so was das BKA nicht, wo sie doch praktisch ein Jahr Zeit gehabt hätten die Zensurliste ihrer finnischen Kollegen mal durchzugehen und die Server in DE ‘ermitteln’. Siehe Kommentar








Welche Quellen hast du denn für die Erstellung dieser Karten verwendet?
Wo hast du die Liste her und hast du sie in irgendeiner Weise nochmal aussortiert? Ich frage wegen der Beobachtung, dass die gelegentlich veröffentlichten Listen längst nicht nur kinderpornographische Sites enthielten.
[...] geplante Zensur im Inernet.. ..scheint völlig unnötig zu sein. Scusi hat mal die Domains die von der Sperrung betroffen wären auf eine Weltkarte übertragen und meint [...]
[...] weil diese Server physikalisch in Ländern stehen, “an die man nicht herankommt”. Scusi hat sich die Mühe gemacht das zu analysieren, und die Filterlisten unserer Nachbarländer auseinandergenommen. Und siehe da – [...]
Interessant. Deutschland, hm?
Naja, Sie wissen ja, ohne Bedrohung keine Massnahmen.
[...] die bekannt sind genommen, und die Serverstandorte auf eine Karte übertragen, et voila: aus Scusiblog via Fefe Die Grafik ist sehenswert. Sie zeigt, dass die Server wirklich dort stehen, wo die [...]
Da würde mich jetzt stark interessieren, ob die Liste tatsächlich irgendwo verwendet wird und wer sie aufgestellt hat.
Wow, thanks! Beeindruckend.
OT: Gibts hier kein RSS-Feed=
Zum Thema Quellen der Listen: Die listen hab ich mir im Internet zusammengesucht, von lapsiporn.info, von wikileaks,…. Es handelt sich um geleakte Zensurlisten oder um Zensurlisten die Leute durch ausprobieren herausgefunden haben.
Die Listen sind aus folgenden Quellen:
Zugriff auf die offiziell an die Provider verschickten Listen habe ich leider auch nicht. Und selbst wenn, sobald man die offiziell in die Hand bekommt muss man Unterschreiben das man die nicht weitergibt, usw…. aber wenn ich mal so eine in meiner inbox finde, freue ich mich.
[...] Quelle: Klick! [...]
Auf der Liste ist 80 % offline oder irgendwo geparkt. Was nutzen bitte Listen, wenn die Seiten eh uralt sind??
@ich: Ja die Listen sind schon etwas älter. Wenn du neuere hast ich freu mich über input.
Ich bin gerade dabei mich um aktuelle und aussagekräftige Listen zu kümmern. Das hier (der Inhalt dieses postings) ist ein Abfallprodukt aus dieser aktuellen Arbeit. Sobald ich aktuelle Listen habe wird es solche Bilder auch immer relativ aktuell geben.
Hast du einfach die TLDs genommen oder tatsächlich gekuckt wo die Server stehen/standen? Wie hast du dies im Falle der nicht mehr “bösen” Domains getan? Domains sind nicht an physische Ländergrenzen gebunden. Ich habe zB eine .com-Domain, die in Deutschland gehostet ist.
@13: siehe bitte mein posting dazu.
Der Link im Update ist falsch (http zu viel), was hab ich mich erschrocken, als ich auf http.com rausgekommen bin.
[...] scusiblog decided to investigate: The blocking lists of Switzerland, Denmark, Finland and Sweden are available online (oh, the [...]
[...] 27. Januar 2009 Weitere Argumente gegen die Internetfilter: Die Server sind angeblich in Reichweite. Direkt auf sie zuzugreifen ist die eigentliche Bekämpfungsweise, die genutzt werden sollte. via [...]
@15: gefixt, sorry c&p fehler meinerseits. Danke fürs reporten.
Interessant wäre jetzt auch noch eine Übersicht, was auf den Seiten denn gehostet wird und wieviele Seiten überhaupt übrig bleiben, auf denen kinderpornographisches Material gehostet wird.
Bisher hat sich nur jemand die Mühe für die finnische Liste gemacht (http://maraz.kapsi.fi/sisalto-en.html). Kleiner 1% ist relevantes Material. Da sind die “Verdächtigen” aber auch in den USA, den Niederlanden oder Australien zu suchen.
Moin, ich frage mich wie sich sich die verwendung vom “Open Root Server Network (ORSN)” dabei ausgedrückt hätte. Klar offiziell basierten sie ja direkt auf den daten der root server, aber da der service ja auch in einigen ländern gehostet wurde die zensieren, müssten da doch auch zensur ansätze erkennbar gewesen sein.
abgesehen davon würde es nicht langsam mal sinn machen das sich einige leute zusammen packen und wieder etwas nach diesem vorbild aufbauen?
wenn man bedenkt das es in deutschland schon ansätze gab über das verfälschen von DNS einträge seiten nicht erreichbar zu machen?! die frage ist was man sich damit für rechtliche probleme einheimst. cu AssetBurned
Die Filtervorschläge der Familienministerin (Teil 2)…
Ich hatte ja schon zwei interessante Links zum Thema im ersten Teil. Jetzt habe ich noch ein starkes Stück dazu gefunden: Wo stehen die Server die in Europa blockiert werden?. read more »…
[...] zum Thema: http://www.ef-magazin.de http://scusiblog.org http://www.informelles.de [...]
[...] Autor von scusiblog legte heute aussagekräftige Zahlen vor. Danach liegen die meisten Serverstandorte in Ländern, die [...]
[...] schon allein deswegen total laecherlich ist, weil ettliche der aktuell geblockten Server in Laendern stehen, in denen Ermittlungsbehoerden durchaus in der Lage sein sollten die Server vom Netz zu nehmen. [...]
[...] die ich auch verwies und zu 96% keinerlei KiPo beinhaltet, wurde einmal komplett analysiert und die dazugehörigen Serverstandorte grafisch aufgearbeitet. Wie man sieht, steht ein Großteil der Server in Ländern, “die [...]
Keine Verschlüsselung bei Kinderpornographie-Listen?…
Täglich neue Schreckensmeldungen. Das BKA hat nun Forderungen herausgegeben, wie die Internetzensur von Kinderpornographie durchzuführen sei. Dabei fängt es bereits bei der Übermittlung der Daten schauerlich an. Das BKA denkt an ein…
Landkarte der zensierten Server…
Bei Scusi gibts schöne Karten mit Serverstandorten der in Europa zensierten Webseiten. Im Gegensatz zu mir bei meinen Versuchen für die dänische und finnische Liste hat der sich allerdings richtig Mühe gegeben und z.B. geparkte Domains rausgenommen. Au…
“How to lie with maps” – deine Karte ist ein gutes Beispiel dafür. Große Länder sind so natürlich eher “rot”. Du müsstest die Zahlen normieren, z.B. auf die total vorhandenen Server (schwer), ansonsten haben die Farben nicht viel Aussagekraft. Eine Point Density Map wäre vielleicht angebrachter.
~Jan
@28: Ist mir klar, aber darum geht es doch überhaupt nicht. Es geht nicht um die Anteile und ob die nun genau stimmen oder nicht. Es geht darum ob die Server hier (oder bei “Freunden” von uns) stehen und man da dran kommen könnte um die Hintermänner aufzudecken und das Handwerk zu legen, oder ob man einfach wegfiltert und sich ansonsten nicht sonderlich kümmert, dafü aber Webzensur als effizientes Vorgehen gegen sexuelle Gewalt gegen Kinder verkauft.
Ob in Deutschland 3 oder 300 Server stehen und ob das 0,6%, 5% oder 34,3% von allen Servern in .de oder auf der Welt oder von allen gesperrten sind ist dabei irrelevant.
[...] st
[...] den Augen, aus dem Sinn” … Die Mühe, die Server abzuschalten (was in vielen Fällen wohl möglich ist), macht sich unsere Regierung anscheinend nicht. Was man nicht sieht ist anscheinend nicht da. [...]
[...] aber man lieder das Internet zensiert, als diese Kisten einzusammeln/ abzuschalten. Weiterlesen: Wo stehen die Server die in Europa blockiert werden? (scusiblog) This entry was posted by molli123 on Sunday, February 8. 2009 at 11:13. and is filed [...]
[...] nüchterne Einschätzungen zu diesem widerlichen “wir machen das Internet kaputt, aber dabei denken wir an die Kinder“-Diskurs: Wie alle anderen [...]
[...] illegalen Server” nicht rankommen. Das scheint eine ziemlich glatte Verarschung zu sein, wie Scusi mit einer lokalisierenden Auswertung der zu sperrenden Websites herausgefunden [...]
Internet-Sperren: die Fehleinschätzungen der Befürworter…
Wie bereits erwähnt habe ich bei einem Seminar der Friedrich-Naumann-Stiftung einen Workshop zum Thema Internet-Sperren und Internet-Filter gehalten. In der Zwischenzeit habe ich es endlich geschafft, eine Zusammenfassung des Workshops zusammenzustelle…
[...] [3] Wo stehen die Server die in Europa blockiert werden?, http://scusiblog.org/?p=330 [...]
[...] statistische Auswertung der Filterlisten aus der Schweiz, Dänemark, Finnland und Schweden ergab, dass sich mehr als 96% der dort gesperrten [...]
[...] kann man ANGEBLICH nicht die Täter/Drahtzieher im Internet fassen, wenn die Server zum Großteil in kooperierenden Ländern, wie Deutschland, USA, Großbritannien und Co. stehen? Standorte sind bekannt, Eigentümer ermittelbar, Geldflüsse kontrollierbar und das [...]
[...] media want to make us believe, that there is no way to get to the servers, containing those porn. The bloggers of scusiblog took a lot of work to do a map, locating those servers (blog in german, bu… After watching these maps, it should be clear that with international laws, it shouldn’t be [...]
[...] – Karte die zeigt, in welchen Ländern die meisten KiPo-Seiten gehostet sind, die auf Sperrlisten steh… [...]
[...] Teil Server, die nicht in unerreichbaren Ländern stehen (welche das auch immer sein mögen), sondern hier bei uns. In den USA, in der EU, in Deutschland. Hier werden also Server nicht physisch entfernt und deren [...]
[...] in für deutsche Behörden nicht zugänglichen Ländern sitzen würden. Wie der höchst informative Beitrag auf Scusiblog zeigt, steht Deutschland sogar international auf Platz 4-5 der Serverstandorte. Die so oft ins Feld [...]
[...] bekannte Kinderpornografie verbreitende Server nicht einfach abgeschaltet werden, und die Betreiber zur Verantwortung gezogen [...]
[...] übrigens gerade darauf aufmerksam, dass die meisten in Skandinavien gesperrten Internetseiten auf Servern in Deutschland liegen. Wusste Frau von der Leyen gar nicht. Tja. Experten [...]
[...] diese daher anzustreben seien. Schwer nachzuvollziehen ist für mich die Tatsache, nach der die in europäischen Filtern genannten Domains zu nicht geringen Teilen europäischer Herkunft sind und sogar ein Großteil der von den [...]
shy-lolita.info ist down. Ich hab den Hoster angemailt, und es hat keine 10 Minuten gedauert bis die Antwort kam, dass das Ding offline ist. Das geht also auch ohne Filterei.
Wenn auf demselben Server noch was anderes war werden sich die anderen Kunden schon beschweren und der Serverbetreiber wird Ihnen das erklären müssen.
Ich finde meine Aktion i.O. Ich denke, dass das Netz nicht zensieren soll, aber man kann niemanden dazu zwingen fragwürdige Dinge zu verbreiten. Ich hatte das Problem schon mal, als wir in unserem Umsonstladen Esotherikbücher liegen hatten und ich einfach keine Unterstützung (Auslegen der Bücher) für diesen Unsinn geben wollte.
[...] doch nicht? Florian Walther weiß, wo die blockierten Server stehen und warum die Internetzensur großer Blödsinn [...]
@46: Super! Das ist ja mal ein Erfolg. Schön das dass so gut geklappt hat.
Finde ich gut!
[...] Matthias Schindler war bei der Bundestagsdebatte über Internetzensur 39:54 Florian Walther weiß, wo die blockierten Server stehen… 47:40 …und warum die Internetzensur großer Blödsinn ist 52:15 Michael Seifert [...]
[...] liegen, abgeschaltet werden. Darauf bezogen möchte ich noch einmal auf einen sehr interessanten Beitrag im scusiblog hinweisen, der verdeutlicht, dass das “blockieren” nicht die einzige Form wäre um [...]
[...]
[...] scusiblog [...]
[...] Halt! Wer behauptet das ueberhaupt? Die Server, auf denen solche Sachen liegen sind bekannt! (Wo stehen die Server, die in Europa blockiert werden?) Die Server stehen zu grossen Teilen in Deutschland! Die Betreiber sind bekannt! Also setzt man die [...]
Toll, du belegst mit Fakten meine Idee, die ich schon in meinem Blog geäußert habe.
@46: gute Aktion! Wenn die Seiten bekannt sind oder man zufällig drüber stolpert und das BKA anscheinend nicht in der Lage ist, was zu machen, kann man doch gerne als Privatperson mit legalen Mitteln was tutn z.B. den Hoster anschreiben.
Zensur hilft den Opfern nicht!
[...] Hierzu lesenswert: Wo stehen die Server die in Europa blockiert werden? [...]
Keine Diskussion über Sinn und Unsinn von Internet-Sperren…
Mit der Zeit werden immer mehr Details bezüglich der Sperr-Pläne aus dem Familienmnisterium bekannt. Die Kritik bleibt aber leider weiterhin hauptsächlich in der Netz-Szene – außerhalb wird sie entweder ignoriert oder Kritiker als Kinderpornofreunde be…
[...] 3947 AU: 423 NL: 333 DE: 321 Quelle: Scusiblog :Wo stehen die Server die in Europa blockiert werden? In den meisten L
[...] statistische Auswertung der Filterlisten aus der Schweiz, Dänemark, Finnland und Schweden ergab, dass sich mehr als 96% der dort gesperrten [...]
[...] denen man diese Netzzensur ebenfalls versucht (mit mäßigem Erfolg). Dazu hat jemand namens Scusi etwas zusammengetragen und kommt zu folgendem Schluss: “Also die meisten der Webseiten wird auf Servern in Ländern [...]
[...] stünden und derer man so nicht habhaft werden könne. Offensichtlich stimmt das nicht. Hier hat sich Florian vom scusiblog.de die Mühe gemacht, die Server auf den einschlägigen Sperrlisten der europäischen Nachbarn zu verorten und [...]
[...] was gegen KiPo tun möchte hätten sie schonmal seit dem 26.01.2009 – an diesem Tag hab ich die ersten Listen der KiPo-Server in Deutschland veröffentlicht – Zeit gehabt diese offline zu nehmen. Aber, nein, sie kommen zu mir. Da drängt sich einfach der [...]
BMI-Interna zu Internet-Sperren…
Ein internes Dokument aus dem Innenministerium (Scan als PDF, unten als Text) zeigt, welch seltsames Rechtsverständnis in Schäubles Haus herrscht – und natürlich behandelt es noch nicht mal die tatsächlichen Probleme der geplanten Internet-Sperren. Per…
[...] technisch leicht auszuhebeln und zudem bleiben starke rechtliche Bedenken. Zudem gibt es hier eine digitale Karte, die aufzeigt, wo Server stehen, die in Europa geblockt sind. Erstaunlich, wie viele dann doch in [...]
Wann wachen die Leute endlich auf ???
Kann man wirklich so blind und naiv sein ???
Es geht gewissen Kreisen definitiv überhaupt nicht um die Bekämpfung von Kinderpornografie !!!
Wenn es um die Bekämpfung von Kinderpornografie gehen würde, würde der jährlich hohen Anzahl von vermissten Kindern ganz anders begegnet werden !!!
Auch würden Ermittlungen wegen Kindesmissbrauch nicht immer dann abgebrochen werden, wenn sie bis hoch in politische Kreise gehen !!!
Als berühmtes Beispiel sei hier stellvertretend nur der Fall Marc Dutroux aus Belgien genannt, wo jegliche in politische Kreise gehende Ermittlung sogar ausdrücklich untersagt wurden , owohl des u.a. diesbezüglich hinreichende Anhaltspunkte gab, obwohl man auch feststellte, dass die Sache bei weiten nicht nur auf Dutroux selbst beschränkt war !!!
Es geht bei der in den Medien seit einiger Zeit immer stärker propagandierten Bekämpfung von Kinderpornografie in Wirklichkeit um die Einführung eines weltweiten Internet-Zensur-Index !!!
Um diese weltweit totalitärste Zensur in der Geschichte der Menschheit besser durchsetzten zu können, hat man eben einen Vorwand gewählt, denn alle Bürger blind abzepzieren werden !!!
Was ist da besser geeignet als der Vorand der Bekämpfung von Kinderpornografie?
Um nochmals ganz deutlich zu werden:
Bei der Einführung des Internet-Zensur-Index es zunächst um die Einleitung des Dammbruchs !!!
Ist der Dammbruch erst einmal eingeleitet (also der Index eingeführt), ist alles zu spät !!!
Nach nur sehr kurzer Zeit wird festzustellen sein, dass dieser Internet-Zensur-Index für den eigentlichen Zweck seiner Einführung benutzt wird !!!
Es werden auf ihn nach kurzer Zeit mehr und mehr WebSeiten stehen, die den immer totalitärer Herrschenden zunehmend ein Dorn im Auge sind, da sie deren Wirken und deren Ziele offenlegen !!!
Es muss jetzt allen Völkern um die Verhinderung der Enführung dieses Internet-Zensur-Indexes gehen !!!
Gleichzeitig müssen s.g. Volksvertreter, die sich auch noch für deren Einführung einsetzen, aus ihren Positionen entfernt werden, da diese durch ihr diesbezügliches Fehlverhalten bereits hinreichend nachgewiesen haben, dass sie eben keine Vertreter des Volkes sind !!!
Halten die Völker jetzt still und lassen die Enführung einfach geschehen, lassen sie damit u.v.a. die Einführung des tiefsten Mittelalters zu, wo Zensur und Bücherverbrennungen an der Tagesordnung waren !!!
Es sei im Zusammenhang mit dem Vorwand der Bekämpfung der Kinderpornografie hier u.v.a. an den damaligen Vorwand für die DNA-Entnahme zur Bekämpfung von Sexualstraftaten in einer BRD erinnert:
1.
gosse Widerstände in der Bevölkerung, die eine derarte Einführung nicht will, als Ausfluss deren -für s.g. Vertreter des Volkes bindenden- ausdrücklichen Willens
2.
statt dem ausdrücklichen Willen der Bevölkerung nachzukommen, massive Mediengehirnwäsche zur Überwindung der v.g. Widerstände in der Bevölkerung
3.
dann -gegen den Willen der Bevölkerung- doch Einführung der DNA-Entnahme, zunächst auch mit ganz engen Grenzen (Anm.: nur für mehrfach vorbestrafte schwere Sexualstraftäter), so dass die Bevölkerung die -von ihr nicht gewollte- Einführung hinnimmt
4.
dann nach und nach Ausweitung der Personengruppe die von Zwangs-DNA-Entnahmen betroffen sein soll, die sich zunächst immer noch auf Sexualstraftäter bezog, jetzt aber bereits auch Ersttäter sogar im untersten Strafbereich einbezog
5.
dann wurde seitens der Verantwortlichen eine bestimmte Zeit nichts gemacht, um anhand der täglichen Umsetzung bezüglich DNA-Entnahmen im v.g. Umfang die Reaktion des Volkes zu testen, auch ob dieses bereit ist, die weiteren ohnehin schon geplanten Ausweitungen hinzunehmen
6.
dann Ausweitung DNA-Entnahme auf jede s.g. schwere Strafttat (genaue Definitionen wurden absichtlich vermieden)
7.
dann Ausweitung auf nahezu jede Straftat
8.
dann sogar Ausweitung auf Personen, die einer schweren Straftat nur verdächtig erscheinen (wieder ohne Definitionen)
9.
dann Ausweitung auf Personen, die nahnezu jeder Straftat verdächtig erscheinen.
10.
Einführug Massen-DNA-Entnahme mit gleichzeitiger Umkehr der Beweislast (die Opfer sollen mittels DNA-Entnahme ihre Unschuld beweisen, zur Vermeidung einer Schuld !!!)
11.
vor kurzen erschien in der Presse, dass Vertreter einer BRD sogar bei normalen Vekehrskotrollen eine DNA-Entnahme einführen wollen
Wir stellen fest:
Einführungvorwand: DNA-Entnahme nur für ganz schwere mehrfach vorbestrafte Sexualstrafttäter !!!
heutige Realität (die zugleich das ursprüngliche, bereits bei der Einführung angestrebte Ziel war): Völlig willkürliche DNA-Entnahmen von Jederman !!!
Bei der DNA-Entnahme ging es -wie bei dem Internet-Zensur-Index auch- zunächst auch nur die Einleitung des Dammbruches !!!
War dieser erst einmal erreicht, war der Rest nur noch ein Automatismus !!!
[...] Punkt ist auch, das man sich mal angesehen hat, welche Webseiten unsere Nachbarländer so sperren, und in welchen Ländern diese Webseiten so [...]
[...] haben. Interessant ist auch die Auswertung der Zensurlisten nach Serverstandorten, zu sehen beim Scusiblog. Also die meisten der Webseiten wird auf Servern in Ländern gehostet in denen eine strafrechtliche [...]
[...] schreibt dazu: Interessanter Punkt ist auch, das man sich mal angesehen hat, welche Webseiten unsere Nachbarländer so sperren, und in welchen Ländern diese Webseiten so [...]
[...] [...]
[...] gespeichert werden? Wo? Nicht etwa in irgendwelchen schwer zugänglichen Gegenden in Nigeria. Sondern in Industriestaaten: In den USA, in Australien, in den Niederlanden und… in Deutschland! [...]
[...] scusiblog hat seine Grafik aufgrund neuer Erkenntnisse überarbeitet: http://scusiblog.org/?p=330 (weiter unten in den Updates). Ändert leider immer noch nichts daran, dass man da locker etwas [...]
[...] Wie erklärt sie sich dann, dass ein ganzes Teil der Server immer noch in Deutschland stehen? Siehe hier und hier. [...]
[...] Seiten auf Servern in USA, Kanada, Australien, Europa, einschließlich Deutschland (sic!), (http://scusiblog.org/?p=330 ; http://netzpolitik.org/2009/schwedische-filterliste/) liegen sollen und diese nicht aus dem Netz [...]
[...] der Server auf den geleakten Sperrlisten anderer Länder stehen in westlichen Ländern, bei denen das Abschaltend er Server einfach ist. Der Artikel sagt, dass Carechild auch die mit [...]
[...] der Server auf den geleakten Sperrlisten anderer Länder stehen in westlichen Ländern, bei denen das Abschalten der Server einfach ist. Der Artikel sagt, dass Carechild die Server mit [...]
[...] der Server auf den geleakten Sperrlisten anderer Länder stehen in westlichen Ländern, bei denen das Abschaltend er Server einfach ist. Der Artikel sagt, dass Carechild die Server mit [...]
[...] Inhalte direkt vom Netz zu nehmen. Florian Walther vom Scusiblog hat das bereits im Januar mal grafisch aufbereitet , und Alvar Freude von odem.org / FITUG hat ähnliche Ergebnisse auf der re:publica [...]
[...] [3] http://scusiblog.org/?p=330 [...]
shy-lolita ist mir auch ein Begriff.
Ist ungefähr 8 Jahre her, dass ich diese Seite der BKA- Meldestelle für Kinderpornographie gemeldet habe, nachdem ich drauf gestoßen bin.
Offensichtlich hat es das BKA in 8 Jahren nicht geschafft diese email an die Amerikaner zu schreiben.
[...] scusiblog – aus den Kommentaren [...]
[...] Florian hat sich in einem weiteren Artikel damit beschäftigt, wo die Server mit Kinderpornos weltweit so stehen. Als Quelle dienten dabei Zensurlisten aus Dänemark, Schweiz, Finnland und Schweden. Alleine [...]
[...] Zensur ob ihr diesen Link stehen lassen koennt nach BRD-Recht muesst Ihr entscheiden: scusiblog Blog Archive Wo stehen die Server die in Europa blockiert werden? Jetzt warte ich nur auf einen dum-dreisten Kommentar einer gewissen "Dame". Zur [...]
[...] Anrufen strafrechtlich relevantes Material aus dem Netz entfernt werden kann. [update] Auch die böse Blogszene hilft, die gewaltige Kompetenzlücke des BKA zu schließen. [...]
[...] access doesn’t save a single child. Instead, fighting the roots would help. scusi analysed, where the blocked domains are actually hosted. It turns out, that pretty much every blocked domain is in a legislation that allows prosecution of [...]
[...] (Kinder)pornographie in Russland sehr viel st
Niemand hat die Absicht, Webseiten ohne Kinderpornografie zu sperren……
Das Bundeskabinett hat heute die heftig umstrittene Gesetzesinitiative zur “Zugangserschwernis für kinderpornografische Webseiten”
verabschiedet. Was laut Wortlaut auf den ersten Blick recht harmlos und für den Otto-Normal-Wähler d……
[...] scusiblog » Blog Archive » Wo stehen die Server die in Europa blockiert werden?. :kinderpornografie, sperrung, zensur [...]
[...] Wenn man etwas gegen Kinderpornographie und Kindesmissbrauch unternehmen möchte dann muss man an die Wurzeln. Es heißt immer man kann nichts gegen die Server unternehmen denn sie stehen in Ländern in denen die Inhalte nicht illegal wären. Ganz ehrlich, die Inhalte die immer angeführt werden “Vergewaltigte Kleinkinder” das dürfte wohl in ziemlich jedem Land der Erde ein Verbrechen sein (das ist jetzt nur eine ethisch geprägte Annahme) – aber die Frage ist wo stehen die Server? Antwort: In Ländern in denen die Strafverfolgungsbehörden etwas dagegen unternehmen könnten! [...]
[...] Link1 Link2 [...]
Hey,
ich wollte fragen, ob du die karte nochmal in höherer auflösung hochladen oder mir schicken könntest. Ich würde sie nämlich gerne sehr groß ausdrucken und für einen infostand nutzen.
Grüße,
treba
Fakten zu den KiPo-Sperren [Update]…
Die Debatte um die Internetsperren zur Bekämpfung der Kinderpornographie wird ja z.T. recht polemisch geführt und Fakten schon mal zurecht gebogen. Nun muss man sich ja nicht auf das Niveau der Bundesregierung herablassen. Ohne alles nochmal …
[...] ist in einer Studie von Rochus Wessels sehr eindrücklich nachzulesen. Sogar mit anschaulicher Karte bei scusiblog, wo die Server [...]
[...] Ein Teil der Webseiten die Sie sperren wollen werden auch in Deutschland gehostet (immerhin 26) [...]
[...] Beitrag zum Thema im Scusiblog Interessant daran vor allem folgendes: Update 3: Die aus Update2 übrig gebliebenen 26 Server in [...]
http://www.lawblog.de/index.php/archives/2009/05/27/bka-kein-wissen-ohne-handeln/
[...] dass die Server ja im Ausland stehen und dort nicht gegen Kinderpornografie vorgegangen werde. Ein Blick hierauf lohnt sich, denn die meisten Angebote werden in Ländern gehostet, die gegen Kinderpornografie [...]
[...] scusiblog » Blog Archive » Wo stehen die Server die in Europa blockiert werden? (tags: internet politik zensur zensursula kipo netzsperren) [...]
[...] Sites dingfest zu machen, ist das kein Kinderschutz. Das ist wohl eher Täterschutz. Immerhin stehen die meisten Server in Ländern, mit denen man gute Beziehungen pflegt, so dass eine Verfolgung [...]
[...] stehen, in denen Kinderpornographie nicht geächtet wird, kann sich anhand gegenteiliger Tatsachen nicht halten. Darauf also die Begründung aufzubauen, dass man entsprechend erst Sperren muss, [...]
[...] scusiblog hat seine Grafik aufgrund neuer Erkenntnisse überarbeitet: http://scusiblog.org/?p=330 (weiter unten in den Updates). Ändert leider immer noch nichts daran, dass man da locker etwas [...]
[...] zeigt nun aber, dass diese Länder einfach nur Listen austauschen und eben auch Inhalte aus anderen Mitgliedsländern sperren. In Holland werden sogar holländische Seiten gesperrt, anstatt die Inhalte strafrechtlich [...]
[...] zeigt nun aber, dass diese Länder einfach nur Listen austauschen und eben auch Inhalte aus anderen Mitgliedsländern sperren. In Holland werden sogar holländische Seiten gesperrt, anstatt die Inhalte [...]
[...] zeigt nun aber, dass diese Länder einfach nur Listen austauschen und eben auch Inhalte aus anderen Mitgliedsländern sperren. In Holland werden sogar holländische Seiten gesperrt, anstatt die Inhalte strafrechtlich [...]